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Geschichte

Der Rollstuhlclub beider Basel hat seinen Ursprung in der Rollstuhlgruppe Basel von 1972 beim BSB (Behindertensport Basel). Er war damals die dritte Rollstuhlgruppe der Schweiz. Die Schweizerische Paraplegiker - Verreinigung (SPV) wurde 1980 gegründet. Die bereits sieben bestehenden Rollstuhlguppen der Schweiz traten der SPV bei. So musste 1980 der RCB  unter Mithilfe der SPV mit neuen Statuten gegründet werden. Aktive Rollstuhlfahrerinnen und - fahrer, wie unser langjähriger Präsident Walter Graf (verstorben Nov. 2004), waren massgebend bei der Gründung beteiligt. Die Gründungsmitglieder waren:

 

Unihockey, Jahresbericht 2009

 

2009 – das Jahr der Turniere. Doch bereits nach einigen Trainings fühlten wir uns bereit für ein erstes Essenstreffen, bevor die Turniersaison begann. So genossen wir ein leckeres Fondue Chinoise im Clubbeizli des FC in Reinach.

Der erste sportliche Höhepunkt kam gleich im März. Unser eigenes Turnier in Arlesheim. Es hat unterdessen seinen festen Platz in der Hand- und Elektrorolliszene. So konnten wir mit sechs Hand- und 10 Elektrorollimannschaften wiederum ein tolles Turnier auf die Beine stellen. Unser Helferteam ist unterdessen so gut eingespielt und zuverlässig, dass die Arbeit jedes Jahr kleiner wird und wir mehr Zeit haben es zu geniessen und uns auf den eigenen Spielbetrieb zu konzentrieren.

Kurz darauf reisten wir zu fünft ins Bündnerland. Wie immer reisten wir am Vorabend an und verbrachten gemeinsam unseren traditionellen Restaurantabend im Hotel. Nachdem am Morgen auf der Hinfahrt nach Domat-Ems noch ein Hirsch erledigt werden musste, erreichten wir gerade noch rechtzeitig die Halle. Wir kämpften an diesem Turnier wie die Löwen, da wir zuvor an unserem eigenen Turnier den Sieg nur knapp verpassst hatten. Kurzfristig änderten wir unsere Strategie und schlugen somit an jenem Tag alle anwesenden Mannschaften, ausser die Swiss Talents. Da reichte es nur für ein Unentschieden, was auch ein kleiner Sieg ist. Der verdiente Pokal wird seitdem von Nico umsorgt und abgestaubt.

Im Juni trafen sich alle „Chrampfer“ des Turniers im Dandelion zu einem hervorragenden Sonntagmorgen-Brunch. Ich muss hier wohl nicht erwähnen wie viele Stunden wir da so sassen, assen und plauderten.

Vor der Sommerpause trafen wir uns an einem Freitagbend mit der Kidsgruppe des RCB zu einem gemeinsamen Training mit anschliessendem Grillesssen. Es war ein gelungener Abend, an welchem viele Kontakte geknüpft wurden und es vor allem lustig zu und her ging.

Im August gastierten wir am WBZ-Turnier in Reinach. Mit  zwei Mannschaften traten wir in brühtender Hitze auf dem Asphalt an. Zum Glück ist die Konkurrenz da jeweils für uns nicht so gross, dass wir nicht noch zusätzlich ins Schwitzen kamen und uns nur wenig bewegen mussten. Trotzdem belegten wir wie erwartet die zwei ersten Ränge. Gleich zwei Wochen später fuhren wir alle zusammen nach Zürich an deren erstes Turnier. Da hatten wir mehr zu kämpfen, denn die üblichen anderen Mannschaften waren vor Ort. Doch auch diese haben mal schlechte Tage und so waren einige Mannschaften zu schlagen, an denen wir uns sonst die Zähne ausbeissen. Vorallem schossen wir während dem ganzen Turnier 20 Tore und erhielten nur 9. So reichte es am Schluss für den sehr guten Rang 3. Dann kam eine kurze Turnierpause, welche wir nutzen um uns so zu treffen. Zum….Essen. Selbstgezaubert und sehr lecker. Es war wie immer ein geselliger Abend wo die Freundschaften innerhalb der Mannschaft und auch zwischen deren Partner neben dem Spielfeld vertieft werden konnten.

Ende November reisten wir nach Nottwil. Mit geschmälerter Truppe und gegen eine starke Konkurrenz hatten wir nicht viel auszurichten. Auf dem Feld machten wir zu viele Fehler, zudem mussten wir ohne unseren Torwart auskommen. Endrang: 7. Also arbeiteten wir die folgenden Trainings an unseren Defiziten um im Dezember in Frauenfeld zu zeigen, dass wir auch mehr können. So gelang es uns in der Ostschweiz auch besser innerhalb der eigenen Mannschaft auf dem Feld zu harmonieren. Nur leider trafen wir auch da das Tor zu selten, wodurch es fast unmöglich wurde, einen guten Rang zu erzielen.

 

Der Jahresausklang bestand aus einigen gemeinsamen Trainings in der Halle….damit wir fit fürs 2010 sind. Ich freue mich drauf!

 

 

Annick Voeste, Sektionsleiterin

gründungsukunde

und das erste Logo wurde geboren
:
                        altes rcb logo            und das zweite folgte:      mitlere rcb logo                       

Zum 20. Jubiläum im Jahre 2000, haben wir unser Logo so wie unser Erscheinungsbild erneuert und geändert. Mittlerweilen ist ja das allen bestens bekannt.

Beim Rollstuhlclub beider Basel geht's rund. Seit Juni 1980 förden wir aktiv die kammeradschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen, nehmen die Intressen gegenüber Behörden wahr und fördern die Eingliederung in  die Gesellschaft. Als eigenständiger Verein unter dem Dach der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung haben wir einiges zu bieten. Aktivmitglieder profitieren von unseren Sportmöglichkeiten und der Sozial- und Rechtsberatung. Kultur- und Freizeitangebote stehen auch unseren Passivmitgliedern, Angehörigen und Freunden offen.

Wer rastet, der rostet...

...wir fassen sportliche Betätigung als Herausforderung auf, bei der die Freude im Vordergrund steht und soziale Kontakte gepflegt werden können. Darum engagiert sich der Rollstuhlclub für den Sport. Wir fördern den Breitensport, unterstützen Spitzensportlerinnen und -sportler. Ein auf die aktuellen Bedürfnisse angepasstes Angebot - zurzeit Curling, Basketball, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Unihockey und  Kindergruppe - sorgen für die nötige Abwechslung. Und wenn Sie einmal unsere Tanzgruppe gesehen haben, dann werden Sie sich der Faszination dieses Sportes nicht mehr entziehen können.

Die Axt im Hause...

...erspart den Zimmermann. Aus diesem Grund bietet der Rollstuhlclub für seine Aktivmitglieder eine Sozial- und Rechtsberatung an. Wir sind für sie da, wenn Sie z.B. Informationen über die Leistungen der Sozialversicherungen brauchen oder Probleme am Arbeitsplatz haben. Vermitteln Ihnen aber auch Organisationen und Anwälte. Und helfen bei Fragen rund um das Thema behindertengerechtes Wohnen und Bauen. Kurzum: Wir machen uns in den verschiedensten Belangen für Sie stark. Natürlich sind wir auf ideelle und materielle Unterstützung angewiesen, damit Menschen mit Behinderung Grenzen öffnen, Selbstvertrauen gewinnnen und ihre sportlichen und sozialen Ziele verwirklichen können.

Kultur und Freizeit für die Seele...

...die Gestaltung der Freizeit ist uns ein wichtiges Anliegen. Sie schafft den nötigen Ausgleich und gehört zum gemütlichen Teil des Club-Lebens. Unterhaltungsabende und Ausflüge gehören ebenso dazu wie Grillabende oder Besichtigungen. Aktiv- und Passivmitglieder, Angehörige und Freunde erleben so gemeinsam faszinierende Momente. Dafür sorgen unter anderem unsere Vorstandsmitglieder, welche ehrenamtlich ihre Tätigkeit nachgehen. Denn die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand fundiert auf einer gesunden Basis von Geben und Nehmen.

Ab Anfangs April 2007 ist der RCB online. Die Webseiten sind einfach gestaltet und sind sicher noch ausbaubar und verbesserungsfähig.
Für eure Anregungen und Verbesserungsvorschläge habe ich stets ein offenes Ohr. Meldet euch über das e-mail. info@rc-basel.ch

Mit lieben Gruss euer Präsi Stefan                                                 Jahresbericht Päsibricht 2009